Torreiches Spiel in der Demuthalle

Vor gut gefüllten Rängen mit 402 Zuschauern startete das Spiel in St. Gallen mit hohen Erwartungen des eigenen Publikums an die Wasa Spieler. Nach dem Sieg in der Saisonvorbereitung gegen Chur und dem starken Saisonstart von Wasa, wollten die Ostschweizer den Erfolg fortsetzen. Chur wusste, dass die Teamleistung entscheiden würde und agierte entsprechend ruhig, solidarisch und sicherte sich so im letzten Drittel den Sieg.

Es dauerte 7 Minuten im ersten Drittel, in der sich die Teams abtasteten, bis Sandro Mani auf Pass von Mario Jung den ersten Treffer erzielte. In der 12. Minute glich Andrin Zellweger zum 1:1 aus. Chur liess sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und konnte sich mit Manuel Rieder und Kim Hyrkkönen zwei weitere schöne Treffer gutschreiben lassen. 18:41, nach einem wiederholten Freistoss, erzielten die St. Galler das 3:2 und glichen im nächsten Angriff zum 3:3 aus. Insgesamt hatten die Zuschauer das Gefühl, zwei gleich starke Teams zu sehen und warteten gespannt, wer sich in den folgenden Abschnitten mehr Spielanteile erkämpfen wird.

Im zweiten Drittel agierten beide Mannschaften vorsichtiger. Es fielen in der Folge weniger Tore. Chur legte in der 25. Minute, mit einem sehenswerten Tor von Manuel Rieder, zum 3:4 vor und Julian Alder glich im Gegenstoss sogleich zum 4:4 aus. Wasa ging nun in der 34. Minute zum ersten Mal in Führung (5:4). War dies die Wende? Marcel Stucki hatte das Gegenmittel bereit und glich mit einem satten Stucki-Schuss zum 5:5 aus. Das Resultat wurde dann auch in die Pause mitgenommen.

Im letzen Drittel konnte Chur den Druck erhöhen und mit Sandro Mani, Ivano Torri und dem Churer Topskorer Dennis Blomberg auf 8:5 davon ziehen. Wasa war nun gefordert und startete die Schlussoffensive. Die St.Galler agierten aber zusehends nervöser und fehleranfälliger und sahen wohl den Sieg in Gefahr. In der Folge zeigte der Keeper von Chur die beste Phase des Spiels und brachte die WASA-Spieler fast zum Verzweifeln. Die Anschlusstore wollten nicht fallen. Chur hatte mit der nötigen Demut im Tal der Demut und Christoph Reich entschieden etwas gegen einen torreichen Match einzuwenden. Die Verteidigung unterstützte ihn hervorragend in seiner Arbeit. Trotz Anschlusstreffer in der 58. Minute durch Stefan Schiess erhöhten die Churer in dieser Phase des Spiels mit Kim Hyrkkönen und Mauro Stingelin (Penalty) auf 6:10. Stefan Schiess gelang es dann noch in der Schlussminute auf 7:10 zu verkürzen.

Mit einer ruhigen und überzeugenden Mannschaftsleistung hatte sich Chur den wichtigen Sieg erspielt und sicherte sich in St. Gallen drei Punkte. Am 12.10.2019 17:30 trifft nun Chur auswärts auf Uster, bevor am Sonntag um 17:00 das Derby gegen Malans in der GBC ansteht.

Bestplayer: Wasa: Andrin Zellweger – Chur: Christoph Reich

Waldkirch-St. Gallen – Chur Unihockey 7:10 (3:3, 2:2, 2:5)
Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen. 402 Zuschauer. SR Anderegg/Röder.
Tore: 7. S. Mani (M. Jung) 0:1. 12. A. Zellweger (C. Eschbach) 1:1. 15. M. Rieder (N. Villiger) 1:2. 16. K. Hyrkkönen (D. Blomberg) 1:3. 19. C. Eschbach (A. Zellweger) 2:3. 20. N. Jordan (M. Schiess) 3:3. 25. M. Rieder (N. Villiger) 3:4. 25. J. Alder (P. Bamert) 4:4. 30. C. Eschbach (S. Meier) 5:4. 34. M. Stucki 5:5. 43. S. Mani (D. Sesulka) 5:6. 50. I. Torri (G. Amato) 5:7. 56. D. Blomberg (K. Hyrkkönen) 5:8. 58. S. Schiess (N. Jordan) 6:8. 58. K. Hyrkkönen (S. Cavelti) 6:9. 59. M. Stingelin 6:10. 59. S. Meier (C. Eschbach) 7:10.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen. 1mal 2 Minuten gegen Chur Unihockey.